Über mich
(Lebenslauf)

Im April 1974 geboren, durfte ich meine ganze Kindheit in Richterswil verbringen. Während meiner Schul- und Jugendzeit hat sich Richterswil stark verändert. Die Seestrasse wurde gebaut, das Kino verschwand, der Wachthusplatzkreisel entstand, die Post ist in ein neues Gebäude gezogen etc.
Aufgewachsen am Chrummbächliweg, erlebte ich auch den Bauboom im oberen Teil von Richterswil, da war früher die Elmes Staub, wo ich das Fahrradfahren erlernte und wir als Kinder oft spielten. Heute stehen Wohnhäuser, wo wir im Winter schlitteln waren. Beim Preisig lernte ich einkaufen und machte erste Versuche mit Geld umzugehen.
Schon bald war ich aktiv im Vereinsleben. So war ich jahrelang in der Meitliriege des Turnvereins Richterswil, Leiterin im Cevi und aktiv im Musikverein Richterswil Samstagern. Während meiner Gymizeit begann ich zu Tauchen und war somit auch oft im Tauchclub Biber anzutreffen.

Nach der Matura absolvierte ich eine höhere kaufmännische Ausbildung bei der Swiss Re und arbeitete noch ein paar Jahre im HR, bevor es mich sieben Jahre nach Australien zog. Ein tolles Land mit einer extremen Vielfalt an Flora, Fauna und Kultur. – Ich gründete eine Familie und wusste immer, dass ich meine Kinder ebenfalls in der Schweiz, in Richterswil, grossziehen möchte. Das duale Bildungssystem der Schweiz ist nicht zu überbieten. Je länger man im Ausland lebt, umso mehr Patriotismus kommt auf.

Rechtzeitig zur Einschulung meines erst geborenen Sohnes im Sommer 2007, freute es mich in Samstagern eine geeignete Familienwohnung gefunden zu haben und wieder nach Hause zu kommen. So wuchsen auch meine drei Kinder (Jg 2002, 2005 und 2008) in unserer schönen Gemeinde auf.

Wieder in der Schweiz, musste ich Geld verdienen und fing bei der erst besten Gelegenheit an. Das damalige Volglädeli an der Bergstrasse (heute Nobile Kebab) suchte eine Aushilfe. Bald schon fand ich eine hochprozentigere Stelle und somit ein sichereres Einkommen mit einer Anstellung bei einer Krankenkasse in Wädenswil.

Durch die Scheidung (2012)wurde es für mich schwieriger beruflichen Verpflichtungen nachzukommen und ich war froh, bei Kern Studer AG, in Samstagern, eine Anstellung gefunden zu haben, die es mir ermöglichte vor der Haustür zu arbeiten und für die Kinder da zu sein, wenn sie von der Schule nach Hause kamen.

In der Zwischenzeit habe ich wieder geheiratet und zusammen mit meinem Mann, haben wir nun eine Patchworkfamilie mit insgesamt 6 "Kindern". Als Grossfamilie kam immer wieder eine Art Lagerstimmung auf, beispielsweise, wenn wir alle zusammen in die Skiferien fuhren...

2016 wurde mir eine berufliche Möglichkeit bei der Gemeinde Rüschlikon auf der Schulverwaltung angeboten. Die Aufgaben waren sehr vielfältig und ich lernte enorm viel dazu, vor allem aber lernte ich auch, wie eine Gemeindeverwaltung funktioniert und was es heisst für die Bevölkerung in diversen gesetzlichen Rahmenbedingungen zu arbeiten.

Im November 2024 bekam ich ein Jobangebot des Bezirks Einsiedeln und damit verbunden die Chance in eine neue Rolle mit Führungsaufgaben zu schlüpfen. Durch das Kinderbetreuungsgesetztes im Kanton Schwyz, wurde die Schule verpflichtet ein "adäquates" Betreuungsangebot aufzubauen, wofür ich verantwortlich bin. Der komplette Aufbau, das Organisieren von Personal, Infrastruktur, Catering, Material etc. ist enorm abwechslungsreich, spannend und herausfordernd macht mir Spass. Innerhalb eines Jahres stehen nun 5 Standorte und ich darf die Führungsaufgabe von einigen Betreuungspersonen wahrnehmen. Neben dieser abwechslungsreichen Tätigkeit bin ich noch für die Administration der Musikschule des Bezirks Einsiedeln zuständig.

Als Ausgleich zum Berufsalltag spiele ich Klarinette. Seit über 30 Jahren spiele ich immer in einer Blasmusik. Aktuell spiele ich in der Harmonie Freienbach, welche von meinem Mann, den ich durchs Musizieren kennengelernt habe, dirigiert wird.


Nun sind meine eigenen Kinder fast alle selbständig und ich bin bereit für eine neue Aufgabe, eine Herausforderung, die ich gerne anpacken würde. Dies mit dem nötigen Respekt vor der grossen Verantwortung und der Motivation mich voll hineinzuknien und einmal mehr ganz viel zu lernen.